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Jahreshauptversammlung der Bauinnung
Bei der Jahreshauptversammlung der Bauinnung wurde Aneta Pevak zur neuen Obermeisterin der gewählt, zudem informierte Valentin Klingler über Neuerungen in der Bayerischen Bauordnung, Nachhaltigkeit und Fördermöglichkeiten im Bauwesen und der Holzbaubranche.
Die Bauinnung-Rothenburg-Uffenheim hat mit Aneta Pevak eine neue Obermeisterin. Thema waren bei der Jahreshauptversammlung neben den Wahlen auch die Neuerungen in der Bayerischen Bauordnung. In geheimer Wahl erhielt Aneta Pevak (Windelsbach) bei der Innungsversammlung das Vertrauen der Anwesenden. Zu Stellvertretern wählten die Innungsmitglieder den bisherigen Obermeister Max Kamleiter (Schillingsfürst) und Florian Breitenbücher (Steinsfeld) Über die weiteren Vorstandsposten wurde bei den Wahlen die Christian Stein und Sieglinde Rauch leiteten, per Handzeichen abgestimmt. Lehrlingswart ist Florian Breitenbücher, das Amt des Schriftführers bekam Willy Pümmerlein (Insingen) Kassier ist Thomas Keller (Insingen) Beisitzer sind Alfred Schubart (Neuherberg) Alexander Schmidt (Großharbach) und Holger Krauß (Leutershausen)
Den Gesellenprüfungsausschuss den Ausschuss für Berufsbildung und für Lehrlingsstreitigkeiten bilden Florian Breitenbücher und Willy Pümmerlein Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören Werner Allmoslechner (Ippesheim) und Dieter Holzinger (Tauberscheckenbach) an. Fachgruppenleiter der Zimmerer ist Max Kamleiter. Obermeisterin Aneta Pevak vertritt die Innung in der Kreishandwerkerschaft sowie im Landesinnungsverband.
Den positiven Kassenbericht trug Geschäftsführerin Sieglinde Rauch vor. Das Rechnungsjahr 2025 konnte mit einem Plus aus 2024 begonnen werden. Anschließend erläuterte Sieglinde Rauch der Versammlung die Pläne für den Haushalt 2026. Ohne weitere Rückfragen wurde der Haushaltsplan einstimmig genehmigt. Der scheidende Obermeister Max Kamleiter blickte in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal auf das Jahr 2025 zurück. Er erinnerte an die Teilnahme an Veranstaltungen der Bauinnung Ansbach-Feuchtwangen-Dinkelsbühl, an verschiedenen Fachvorträgen und an die Eröffnung des Tags des Handwerks in Feuchtwangen mit intensiver Werbung um neue Auszubildende. Die Jahreshauptversammlung 2025 in Ohrenbach sei mit einem Vortrag von Roland Albert von der Bayerischen Bauakademie zum Thema Personalführung verbunden gewesen. Weitere Höhepunkte seien die Innungsstammtische, die Innungswanderung und die festliche Freisprechungsfeier gewesen.
Referent bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Bauinnung war Valentin Klingler,
Referent für Nachhaltigkeit und Effizienz im Holzbau beim Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks.
Unter dem Motto „Fit für 2026“informierte er über die Neuerungen in der Bayerischen Bauordnung, über Nachhaltigkeit und Förderungen. Die Ziele der Modernisierungsgesetze seien sowohl die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren als auch der Abbau von Bürokratie und die Schaffung von Wohnraum. In der Regel würden Bauanträge jetzt bei der unteren Bauaufsichtsbehörde eingereicht, das heißt bei den Landratsämtern, den kreisfreien Städten und den großen Kreisstädten.
Bei Neubauten sei die landesweite Stellplatzpflicht entfallen. Eine Stellplatzpflicht bestehe somit in der Regel nur noch, wenn die Gemeinde dies per Satzung angeordnet habe Als Resümee zu den Neuerungen im Bayerischen Modernisierungsgesetz sagte Valentin Klingler: „Mehr Freiheiten bedeuten auch mehr Eigenverantwortung.“ Zum Thema Nachhaltigkeit würden für Betriebe des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks Web-Seminare am 5. März 2026 und am 10. März 2026 angeboten. Förderprogramme für Gebäude böten die Bayerische Landesbodenkreditanstalt (BayernLabo) für Eigenwohnraum, Mietwohnraum und Kommunalkunden oder die LfA Förderbank Bayern für Gründung, Wachstum, Betriebsmittel und Transformation. Dazu kämen Regionale Programme für die Förderung klimaneutraler Gebäude anbieten.
Text Karl-Heinz Gisbertz